An Dich, kleine schwarze Amsel
Die Federn glänzen wunderschön
Vom Regen nass und schwer
Hat man gefragt: Willst Du jetzt gehen
Den Weg, der ohne Wiederkehr
Das Auto löschte diese Kerze
Hat keine Stimme und kein Wort
Es fragte nicht nach deinem Schmerze
Dein Auge brach, nun liegst du dort
Die Strasse hat den Weg beendet
Ich leg dich unter einen Strauch
Im Sommer er Dir Schatten spendet
Und hält dir fern des Winters Hauch
Du sollst die Sonne wiedersehen
Hast Dir den Frühling so ersehnt
Den Körper wird der Wind verwehen
Dein Herz jedoch wird niemals gehn
Mariettta
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